Komm sach watt!

Wenn es nicht das www wäre würden hier oben Fotos meiner Kinder hängen. Ich freue mich über nette Kommentare, Kritik vertrage ich überhaupt nicht und ich bin kein Freund von Smilies, man sollte sich auch so ausdrücken können.

Thanks for stalking. Komm sach watt!

Freitag, 6. August 2010

Ältere Frauen an einem Samstagabend!

Da war er nun, der jährliche Samstagabend-Event. Keine Männer, keine Kinder, tja und keine Ahnung wohin. Ich ja noch weniger, wo ich doch seit nun fast 8 Jahren nicht mehr ortsansässig bin. Also erstmal Schlachte in Bremen, gab´s damals noch nicht und hört man nur gutes. Leider war das Wetter nicht optimal. Immerhin konnte man draussen sitzen und jede Menge Leute beobachten, die wohl ihre neuen Klamotten oder die neue Frisur zeigen wollten. Was für eine Show. Catwalk für Möchtegern-Models und Bekloppte. Macht aber ja Spaß, kleinen Prosecco dazu und schon sehen die alle doppelt so lustig aus.

Anschließend Essen bei einem Italiener. Seltsamer Laden. Auf einem Samstagabend nichts los. Personal dunkelhaarig, aber spricht weder italienisch noch arabisch, sondern eher russisch. Salat vorweg, der war schlechter als ein Tütensalat, aber die Hauptspeisen waren dafür sehr lecker. Dann die große Überlegung: "Wohin?" Durch die Stadt getapert, Richtung Bahnhof und da war das "Stubu". Ach, das kannte wir doch von früher. Nur war das sonst woanders, also rein da. Vielleicht hätte uns das Abtast-Personal wachrütteln sollen? Ausweis wollte man jedoch nur von den Hüpfern vor uns sehen. Nicht viel los, aber noch Sparstunde und kurz vor Ende der Sparstunde wurde es auch voller. Wir waren wohl mit Abstand die Ältesten dort. Mehr als die Hälfte waren türkische Jungs. Witzig war, dass die Musiktitel eigentlich 80er und 90er Hits waren, nur mit dinz dinz dinz aufgepeppt.

Irgendwann wurde das langweilig und wir sind über die Straße ins "Sinatras". Irgendwas mit "Summerparty". Am Eingang gab´s auch gleich ein gelbes Getränk. Hab dankend abgelehnt, aber Claudia nicht. Kurz darauf hat sie dann einen Mund voll davon in die Gegend gespuckt, als ich höflich gefragt habe, wo sie denn den Bombentipp her hat, das wäre ja ein Knaller. Immerhin waren wir hier die Jüngsten! Als wir reinkamen lief gerade "Sie liebt den DJ" von dem Wendler. Ich schwankte zwischen Ohnmacht (aber da hatte ich Angst, dass die mich alle wiederbeleben wollen) und Fluchtreflex. Elvis lebt übrigens und hat immer noch diese dicken Fellbacken (Kotletten). Aber natürlich ist so ein Laden das Paradies für Lästerschwestern und so hatten wir dann auch da Spaß. Die Musik änderte sich tatsächlich auch noch (zum Guten, schlimmer geht auch bald nicht).

Von hier wollten wir dann mit dem Taxi weg. Die standen aber gegenüber vor dem Stubu. Da stand inzwischen auch Polizei, warum weiss ich nicht, aber wie das so ist, später erzählen dir alle: "Stubu? Da war doch mal die Razzia und die Messerstecherei. Habt ihr euch denn nicht über die Metallabsperrgitter gewundert?" "Öhm, nö?"

Also ab ins Taxi und ins Aladin. Sonst immer gut, aber es war "Hardrocknight" und ich war mit meinem pinken T-Shirt und heller Karobluse TOTAL overdressed, weil alle nur schwarz angezogen waren. Irgendwann von da auch wieder ins Taxi und ab nach Hause. (Claudia hat mit in der Pension genächtigt). Da sagt der Taxifahrer nach kurzem Geplänkel: "Na, sind die Damen nicht fündig geworden?" Ich: "Nee, muss auch nicht, wir haben nette Männer zu Hause!" Taxifahrer: "Ich meinte auch die passende Lokalität!"

Kommentare:

  1. *grins*

    Herrlich, das kann ich richtig nachfühlen!

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  2. Na ja aber irgendwie wars doch ein schöner Abend trotzdem oder?

    Schönes Wochenende wünsch ich dir Shoushou

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  3. Haben mit 5 Frauen mal versucht in Bremen "was Passendes" (=Pizzeria) zu finden:
    kein angesprochener Einheimischer wusste, wo/ob es eine Pizzeria gibt und schlussendlich landeten wir in einem italienischen Nobelschuppen, in dem es nicht mal Pizza gab!
    Komisches Kaff, dieses Bremen...

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  4. hihi....da währe ich supergerne mit dabeigewesen

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  5. genau DAS beschreibt die desolate Situation, in der ich mich befinde.
    Entweder bin ich die älteste, oder die jüngste.
    Es gibt für mich KEINEN Platz mehr im Nachtleben.

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Bitte höflich bleiben, sonst...