Komm sach watt!

Wenn es nicht das www wäre würden hier oben Fotos meiner Kinder hängen. Ich freue mich über nette Kommentare, Kritik vertrage ich überhaupt nicht und ich bin kein Freund von Smilies, man sollte sich auch so ausdrücken können.

Thanks for stalking. Komm sach watt!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Geld gefunden, gebt ihr es zurück?

Angenommen du *mitdemFingerzeig* findest auf einer Raststättentoilette, am Straßenrand oder sonst wo eine kleine Tasche, ein Portemonnaie mit sagen wir mal 20.000 Euro. Keine weiteren Papiere drin. Gibst du es ab? (meine Einstellung dazu gebe ich erst später bekannt)

Kommentare:

  1. ...kuuuurz überleg..... -Versuchung wäre zugegeben groß!!aber,...ich sag auch abgeben mit allem was drin ist--aber bei Polizei.
    ( wenn meins wäre, hätte ich es auch gerne, dass es jemand abgibt!)

    AntwortenLöschen
  2. Mist. Hab das mit den fehlenden Papieren überlesen.

    Hm. Ich würde es mal aufbewahren. Vielleicht liest man ja mal was in der Zeitung, dann kann ich es abgeben.

    AntwortenLöschen
  3. Schon bei der Polizei abgeben............ wäre natürlich toll, wenn sich niemand melden würde, dem es gehört - aber naja.......... erst müsste man mal so einen Batzen finden.

    Hab schon mal 10/20/50 Euro/DM gefunden.......... Mal 10 oder 20 DM auf der Straße, im Urlaub in Griechenland schwomm ein Geldbündel auf dem Wasser (könnten 50 oder 100 DM gewesen sein und griechisches Geld war noch mit dabei) das habe ich einfach behalten.......

    AntwortenLöschen
  4. Ich würde es abgeben. Also zur Polizei bringen, klar ist die Versuchung es einfach zu behalten, aber irre groß.
    Aber irgendwie hätte ich wohl keine Freude an den Dingen, die ich mir von dem Geld gekauft hätte, denn es gehört mir ja nicht.

    AntwortenLöschen
  5. Klaro...abgeben und Finderlohn auszahlen lassen...besser als gar nichts ;-)

    GLG marianne ♥

    AntwortenLöschen
  6. Die Versuchung wäre groß, es einfach einzustecken. Aber mein Gewissen würde mich nonstop piesacken... also lieber abgeben!
    Mir geht's da wie Trinchen - ich hätte keine recht Freude daran...

    AntwortenLöschen
  7. Ohne groß zu überlegen - JA KLAR!
    Wenn ich mir vorstelle, wie ge*rscht sich derjenige fühlt, der es verloren hat...

    AntwortenLöschen
  8. Ich würde es abgeben! Bei der Polizei. Eine Handtasche oder einen Geldbeutel kann man ja genau beschreiben und der/die Geldbörse bzw. das Geld vermisst wird sich bei der Polizei melden.

    Als ich mit meinen Eltern einmal im Sommer über Land fuhr machten wir in einem Cafe halt. Wenig Gäste. Kurz nach dem wir saßen bemerkte ich eine aufgeregte Frau um die 60. Ihre Begleitung war eine Frau um die 80. Diese saß still und regungslos am Tisch.
    Die andere Frau ging an den Tresen und rief die Polizei an. Sie kam wieder. Ich ging zu ihr rüber, ob ich ihr irgendwie helfen kann.
    Sie hatte ihre Handtasche auf der Toilette vergessen. Als sie wenige Minuten später hinging, war die Tasche weg. Hatte irgendeine Frau mitgenommen.
    Da war der Autoschlüssel drin, Ausweise, die Haustürschlüssel etc. So konnte die Frau von dem abgelegenen Cafe mit der alten Dame nicht nach Hause fahren. Dieses sagte." Ich will nach Hause." "Sie. "Liebes, daß geht nicht. In der Tasche waren auch deine Haustürschlüssel. Wir müssen warten."
    Ich nehme an, daß sie einen Schlaganfall hatte und gar nicht verstand, was passierte. Anderseits weinte sie ein wenig. Nicht auszudenken in der Tasche wären lebensnotwenige Medikamente wie z.B. Insulin!
    Ich sagte zu der "jüngeren Frau": "Kennen Sie REIKI?" Das bejahte sie. "Wenn Sie möchten kann ich ihnen jetzt REIKI geben. Nur wenn sie mögen." "Ja, bitte!"
    Ich stellte mich hinter sie und legte meine Hände auf ihre Schultern. Sie lies los. Ich bat sie einfach tief ein- und auszuatmen. Das machte sie. Sie beruhigte sich. Ich versicherte ihr das es eine Lösung gibt.

    Als die Polizei kam bin ich an meinen Tisch zurück. Meine Eltern schauten mich an. "Warum machst Du das?" Ich:" Wenn man jemanden leiden sieht oder er in Not ist, und man/ich nur ein bißchen helfen kann, dann sollte man/ich das tun. Ich kann nicht anders und ich will es auch nicht."

    Erstaunlich, daß meine Mutter mich das fragte, denn sie hat das größte Herz das man sich denken kann. Von wem ich das wohl habe... ich schweife ab.
    Jedenfalls hätte man soviel Leid und Sorge vermeiden können, wenn die Frau nach ihr einfach die Handtasche genommen hätte und in das Cafe gegangen wäre und gesagt hätte: "Ich habe hier eine Handtasche gefunden."
    Stattdessen nimmt sie die Tasche einfach mit.
    Gelegenheit macht Diebe, heißt es.
    Ist das so??

    Grüße
    Oona

    AntwortenLöschen
  9. Ja das ist wohl so Oona.. Jeder ist sich selbst der nächste, so denken die Menschen doch (zu) oft.
    Ich würds auch, ohne zu überlegen, abgeben. Bei der Polizei. Ich hätte auch ein ständig schlechtes Gewissen und keine Freude an dem Geld. Schatzi ist das übrigens mal passiert, dass er mehrere Tausend Euro gefunden hat. Finderlohn hat wohl der Polizist einkassiert, dem er das Geld übergeben hatte.
    Ich hab mal als Azubine mein Portmonee (Gott, sieht das Wort Sch*** aus nach der neuen Rechtschreibung) mit 80 Mark drin wiederbekommen. Der ältere Herr wollte partout keinen Finderlohn annehmen. Für mich war das damals sehr viel Geld, und ich hab mir geschworen, wenn ich was finde geb ichs auch ab. Ein Goldarmband hab ich mal gefunden, habs abgegeben und als sich nach einem Jahr kein Finder gemeldet hatte gehörte es dann mir. Habs verkauft für 120 Mark oder so.

    AntwortenLöschen
  10. Schwierige Frage...
    Im ersten Moment denke ich automatisch "Hurra! Ein Koffer voller Geld!" 20.000 Ocken - damit ließe sich schon was anstellen.
    Aber es ist ja tatsächlich so, wie die Damen da oben schon anmerkten: wenn man eine Sekunde über den Verlierer nachdenkt, macht es keinen Spaß mehr, das Geld zu behalten - wer weiß, welche arme Sau es verloren hat. Und käme man selber in die Situation, wären ehrliche Menschen das Nonplusultra!

    Als ich letztes Jahr im Schlitz des Geldautomaten die vielen 50 Euro-Scheine meines Vorgängers gefunden habe, die er offensichtlich vergessen hat zu entnehmen, habe ich (ich geb´s ja zu) ein paar Sekunden gezögert. Aber letztendlich... siehe oben!

    AntwortenLöschen
  11. Polizei, keine Frage!
    Auch ohne Papiere kann der Geldbeutel vom Besitzer beschrieben werden,
    es könnte Finderlohn geben
    und wenn sich niemand meldet gehört das Geld dem Finder...
    Noch etwas, bei 20.000€ könnte es sich aber auch um Falschgeld handeln! Wer es für sich ausgibt hat dann die "Popokarte" gezogen.
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  12. Auch abgeben.

    Ich habe es sogar schon mal geschafft, bei der Bank 200 Mark zurückzugeben, die sie mir versehentlich am Schalter zu viel rausgerückt hatten.

    AntwortenLöschen
  13. Ich würde 10% Finderlohn entnehmen und dann versuchen es dem Besitzer zukommen zu lassen. Denn viele bedanken sich nur. Und Fundstücke kann man auch ohne eigene Namensnennung abgeben.

    AntwortenLöschen
  14. Zwar habe ich schon mal ein Portemonnaie mit ca. 100 Mark gefunden und es auch abgegeben, aber hör mal... 20Tausend? Vielleicht würde mein Hirn eine kleine Auszeit nehmen? Keine Ahnung.... Vermutlich würde ich es abgeben. Aber hier in P hätte ich zu viel Angst, dass die Polizei sich das einfach einsteckt. Würde es vielleicht zuhause liegen lassen und irgendwann einem Tierheim spenden. Oder einer Kinderkrebsstation.

    AntwortenLöschen
  15. Geldliegenlasser12. Januar 2011 um 13:34

    hehe das ist meins.......da bin ich aber froh das Du das gefunden hast......

    AntwortenLöschen
  16. hierin P wäre ich mir nicht sicher, ob das Geld nicht bei der Polizei ganz schnell verschwindet. Ich würde es in D. sofort abgeben, aber hier für die armen Kinder mit dem Geld vieles tuen können und vor allem dem kranken Kind helfen

    AntwortenLöschen
  17. Mir geht es da wie den meisten von euch, ich würde das Geld bei der Polizei abgeben. Wenn dort die Tendenz zum Verschwinden herrscht, wüsste ich auch nicht, wohin bringen. Behalten würde ich es auf keinen Fall. Ich müsste da immer an den Besitzer denken und würde mir an seiner Stelle auch wünschen, dass es noch ehrliche Finder gäbe.

    >>> Hans: Sich selber gleich den Finderlohn entnehmen, fände ich doch etwas dreist ;-). Ich denke mir, wenn ich keinen Finderlohn bekäme, dann war er mir nicht bestimmt (ärgern würde ich mich auch, zugegeben)

    AntwortenLöschen
  18. Finderlohn steht einem ja gesetzlich zu. Es ist auch eine Frage der Summe. Und bei dieser Höhe hätte ich keine Bauchschmerzen damit, den mir zustehenden Teil zu entnehmen, bevor man völlig leer ausgeht. Ehrlichkeit soll auch belohnt werden - notfalls durch einen selbst. :-)

    AntwortenLöschen
  19. Klar, bei der Polizei abgeben.

    Alles andere könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

    LG

    AntwortenLöschen
  20. Ganz klare Sache - Abgeben. Davon wird man nich glücklich. Un 10 Prozent is ja auch schonma watt, nä? Welcher Idiot läßt denn 20T Ocken annem Rastplatz liegen, hä? Datt sin doch irgendwelche Drogengeschäfte, Mafia un so, waaaaah!

    AntwortenLöschen
  21. Boah, alles Gutmenschen hier! Da werd ich jetzt wohl ein paar Leser weniger haben, wenn ich sage: Ich würde es behalten. Warum? Weil ich meine, wenn ich mit so viel Geld unterwegs bin, dann pass ich darauf auf wie ein Luchs. Dann passiert es mir nicht, dass ich es irgendwo aus Versehen liegen lasse.

    Wenn ich hier mal 400 Euro aus dem Automaten ziehe, dann bin ich schon aufgeregt und denke immer, man sieht es mir an und ich presse meine Tasche mit dem Geld auf Höhe Bauchnabel. Und mit einigen Tausendern darf so was nicht passieren. Meine Meinung.

    Genau wie diese Pappnase aus Hannover, der im Mai 2009 ein Audi Cabrio kaufen wollte und den Geldumschlag auf den Rücksitz gelegt hatte und die 500er Scheine sind alle weggeflattert. Von 23.000 hat er mit Hilfe der gerufenen Polizei, die die ganze Autobahn gesperrt hat, 20.000 wieder eingesammelt. Dummheit ist das. Gibt auch den schönen Begriff: Lehrgeld.

    Anders ist es bei einem Portemonnaie mit Papieren und 50 Euro oder mehr oder ohne Geld. Das würde ich zurückgeben. Das wurde mir auch schon zurückgegeben, da hatte ich den Verlust noch gar nicht bemerkt. Noch in Deutschland wohnhaft war mir das beim Einsteigen ins Auto aus der vorderen Hosentasche gefluppt. Die Frau wollte partout keinen Finderlohn, aber ich war echt dankbar, weil da eben auch die ganzen Papiere drin waren. So was wie mit der Handtasche im Fall Oona ist … ja find ich gar keine Worte für. Im vorletzten Jahr in Deutschland haben sie einer älteren Frau bei C&A die Handtasche aus der Umkleide geklaut, weil die gerade ihren Mann im Rollstuhl zu einem Ständer geschoben hat. Schweinerei ist das. Klauen in der fiesesten Form. Denen sollen die Finger abgammeln.

    Ich bin hier ja nun auch schon beklaut worden, (nachzulesen hier: http://susips.blogspot.com/2010/04/der-teuerste-tag-meines-lebens-teil-1.html ) und da bin ich auch immer noch sauer drüber.

    AntwortenLöschen
  22. Mich hat man in der Kirche beklaut. Drum geh ich da nicht mehr hin :O)

    AntwortenLöschen
  23. Sicher würde ich eine Minute schwanken, aber ja, ich würde es definitiv abgeben bei der Polizei.

    Wusstest du, dass man einen gesetzlichen Anspruch auf Finderlohn hat?

    Lg Shoushou

    AntwortenLöschen
  24. ich bin ne ehrliche haut und würd es abgeben :-)

    AntwortenLöschen
  25. Ohne jemanden nahe zu treten .. .täte mich mal interessieren, wieviele es tatsächlich abgeben würden.

    Wenn es herrenlos herum liegen würde, täte ich es behalten. Leider hab ich bisher nur einen 20 Mark Schein gefunden.
    Papiere und Taschen und Tiere (hihi, fand mal einen Hund der gehörte zwei Schwulen, DIE haben sich gefreut) würde ich IMMER zurück geben. Natürlich auch Portemonnaies mit Geld. Außer es gehört Herrn Lagerfeld *g*.

    AntwortenLöschen
  26. Ja, die Dunkelziffer ist hoch. Und Hund würde ich immer zurückgeben, unersetzbar oder -lich?

    AntwortenLöschen
  27. Susi, ich (als grundgute und großherzige Menschenfreundin) finde, es sollte dabei nicht um Vergeltung gehen für etwas, was Dir selbst mal zugestoßen ist.
    Wie sagte schon mein Bruder im Geiste, Gandhi: "Eye for an eye makes the whole world blind".
    Also los, bring die Kohle wieder wech!

    AntwortenLöschen
  28. Ich gebe auch kleine Beträge ab. Stell dir mal vor, es gehört einem armen Schlucker, der seine Monatsrente verloren hat. Nee, bin ne ehrliche Haut.
    LG Sabine

    AntwortenLöschen
  29. Also so wennze meinst, dass de mich so schnell los wirst.

    Kannze knicken!

    AntwortenLöschen
  30. Liebe Susi!
    Also solch ein outing versteh ich nicht als "Rausschmiss" - da musst schon deutlicher werden *zwinker...
    Das mit dem Anspruch auf Finderlohn wusste ich nicht so dezidiert, würde es vermutlich trotzdem nicht wagen.

    AntwortenLöschen
  31. Das stimmt schon mit dem gesetzlichen Finderlohnanspruch, wobei 10% ein bisschen hoch gegriffen sind.

    AntwortenLöschen
  32. Ganz ehrlich:
    hier in D (für irgendwas muss unser Beamtentum ja gut sein): ja! Gegen Quittung zur Polizei bringen. Aber nicht, weil ich ein Gutmensch wäre, da denk ich ähnlich wie du - wer so viel Geld mit sich rumschleppt, sollte besser drauf aufpassen oder ne Adresse in die Tasche packen.
    Und das wird kein armer Rentner gewesen sein...
    Aber was, wenn das Blüten sind? Oder markierte Scheine zur Nachverfolgung eines Verbrechens?Dann kommst Du in Erklärungsnöte.
    So wirds geprüft, zurückgegeben oder nach einem Jahr gehört es Dir.
    Ich weiß nicht, wie das in P geregelt ist...

    AntwortenLöschen

Bitte höflich bleiben, sonst...