Komm sach watt!

Wenn es nicht das www wäre würden hier oben Fotos meiner Kinder hängen. Ich freue mich über nette Kommentare, Kritik vertrage ich überhaupt nicht und ich bin kein Freund von Smilies, man sollte sich auch so ausdrücken können.

Thanks for stalking. Komm sach watt!

Montag, 20. April 2015

Manchmal will man ja was haben

Es gibt ja immer so Fotos die dein Herz berühren und so war es bei dem der 2 Hunde im städtischen Tierheim Abrantes. Das ist 100 km weit weg und wie so oft gab es viele Kommentare, aber keiner wollte sie nehmen. So hab ich gesagt, wenn sie (die freiwilligen Helfer vor Ort) den Transport organisieren, dann nehm ich sie beide. Donnerstagabend auf dem McDonalds-Parkplatz in Caldas die beiden übernommen, Freitagmorgen gleich mit zur Kastrationstour und was soll ich sagen, es sind 2 megaliebe, tolle, so dankbare Hunde. Wahrscheinlich Mutter und Sohn. Vorne ist die Hündin, ca. 1-2 Jahre alt und der Junge ist ca. 1 Jahr alt. Immer noch zu dünn mit 5,6 und 6 kg, aber das wird nun.










Seit mehr als einer Woche versuche ich auch diesen Süssen hierher zu holen. Frauchen möchte ihn nicht mehr. Aber auch das sind mehr als 70 km. Nun liegt das auf dem Weg zum Flughafen. Alles organisiert. Mann bringt am Sonntagmorgen eine Box mit und auf dem Rückweg, wenn ich gelandet bin, holen wir ihn ab. Samstag sagt sie ab. Gestern Mitfahrgelegenheit für den 22. organisiert. Die würde allerdings morgens um 7-7:30 bei ihr vorbeifahren. "Nee, in der Woche ist es schwierig!" So was kann ich ja gut ab, so schwerfällig. Aber ja, sie möchte den Hund noch abgeben. Und ich will den Hund, also kann ich da auch nicht rumkotzen, wie es gerne möchte. Bleibt spannend.


Anonsten werd ich niiiiie wieder einen Tag vor Flug die Kastrationstour ansetzen. Was für ein Stress. In der Mittagszeit die Flughunde gebadet und dann um 16 Uhr wieder los die Kastraten abholen. Eine Katze musste eingeschläfert werden. Eine hätten wir bald vergessen. Totales Chaos, der Tag, die Abwicklung. Dazu kam dann noch, seit 2 Wochen versuchen wir am Strand eine große Galgohündin zu fangen. Die war gut angefüttert, bis die von der Stadt das Unkraut (ja, nicht am Strand, sondern davor um den Parkplatz) abrasiert haben. Und weil das ja alles so mutige Männer sind und es ein großer Hund ist, haben sie Steine nach dem Hund geschmissen. So war sie dann 3 Tage verschwunden. Wir stehen bei der APAvet und sind am bezahlen. Ruft Carla an, die vom Café am Strand hat gerade Bescheid gesagt, die Galgohündin ist wieder da. Nun ist die Falle aber so groß, dass immer mein Bus für den Transport gebraucht wird. Cristiana und ich hätten noch eine Stunde Farht gebraucht plus die Tiere aufm Supermarktparkplatz wieder an die Eigentümer mit viel Blabla wegen der Medikation und was Hund/Katze darf und nicht, übergeben und dann 20 Minuten nach Haus, Falle einladen, 20 Minuten zum Strand. Also Mann angerufen, der sein Auto ausgemessen, alles umgeklappt und... passt. Er hin und tatsächlich ist sie sehr schnell gefangen worden. War schon dunkel. Wattn Glück.

Dann hab ich noch ein Sorgenkind. Die Mam von Nelson und Nuno, die ich vor einiger Zeit "nachgeholt" habe und die ja noch gar nicht so alt ist. Da haben wir doch das Vorderbein geröngt, weil sie etwas komisch läuft und nun nach Wochen, in denen wir auf ein Ergebnis bzw. eine Nachricht vom Chirurgen gewartet haben, sagen die uns am Freitag "Amputation". Dafür brauchen die Wochen? Ich geb zu, ich war echt geschockt. Wer adoptiert, eine altaussehende 3-beinige Hündin? Jetzt werden erstmal andere Meinungen eingeholt. Sie läuft ja gut. Zwar anders, aber Amputation ist so eine Nummer... Wir haben einen anderen Fall, da hängt die Vorderpfote durch beschädigte Nerven so, dass sie immer auf dem Boden schleift. Da seh ich das als notwendig, man kann das ja schlecht hochbinden oder so. Aber bei ihr stellt sich mir eigetnlich nur die Frage, was für Schmerzen sie hat. Aber guckt selbst.


Kommentare:

  1. Amputation? ich glaube nicht. Denn wenn sie Schmerzen hätte, würde sie nicht so freudig herumspringen.
    Allerding viel zunehmen sollte sie nicht, denn dann kann mannicht abschätzen, um wieviel stärler das Bein belastet wird.
    Auf jeden fall eine zweite Meinung einholen. Viel Glück für die Lütte!!

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  2. also ich sehe da einen glücklichen hund .......... und keinen akuten handlungsbedarf. wie bei dem anblick jemand auf ampution kommen kann, ist mir mehr als rätselhaft.
    gut, dass du das nicht durchgehen läßt.
    watteingewimmel bei euch auffem hof. watteinefreude!
    danke wieder mal von herzen für die arbeit die ihr tut.
    m.

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  3. Hmm...Was hat sie denn überhaupt an dem Bein?Sie schont es schon deutlich aber Amputation? Find ich gut dass du weitere Meinungen einholst hoffentlich kann man ihr helfen.Man merkt dass du noch immer für jeden einzelnen Hund das Beste suchst,das ist wunderbar!

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    1. Hab ich gar nicht geschrieben. Ihr fehlt (wohl durch einen Unfall) der Ellenbogen.

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  4. Ich denke auch, sie kommt gut damit klar. Ein Hund, der Schmerzen hat, der wedelt nicht so freudig und rennt rum. Für mich sieht es aus, als ob sie dadurch überhaupt nicht beeinträchtigt ist. Sieht nur eben nicht "normal" aus, na und?

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  5. Hallo Susi,

    ich denke auch, dass sie so ganz gut damit klar kommt. Und hätte sie Schmerzen würde sie nicht so viel laufen und mehr lahmen.
    Laufen lassen und beobachten. Nicht alle Entscheidungen der TA müssen richtig sein.
    Du machst das schon ganz richtig, nichts vorschnell zu entscheiden.

    LG huckebein + Rudel

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  6. ..gibts schon neues von dem Fledermausohrigen Schnuggel?
    liebe Grüße von Frau G. aus K. im Aabimitfiebermodus

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Bitte höflich bleiben, sonst...