Komm sach watt!

Wenn es nicht das www wäre würden hier oben Fotos meiner Kinder hängen. Ich freue mich über nette Kommentare, Kritik vertrage ich überhaupt nicht und ich bin kein Freund von Smilies, man sollte sich auch so ausdrücken können.

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Sonntag, 14. Juni 2015

Meeting-Point, Frostfrei und watt nu

Hab ich ja nun im letzten Post schon wieder verdaddelt. Viele Leute fragen mich: "Du hast doch gesagt ihr wollt mal ein Treffen veranstalten. Mit allen adoptierten Hunden hier im Hamburger Raum!" Jaaaaaa, ich würde das auch unendlich gerne. Aber ich brauche dafür Hilfe, denn die große Frage ist vor allem WO? Und wann? Auf jeden Fall an einem Wochenende denke ich mal. Samstag oder Sonntag. Vor den Ferien? In den Ferien? Kennt jemand vielleicht ein tolles Gelände in oder um Hamburg, groß, eingezäunt? Her mit den Tipps. Es sind inzwischen so viele Hunde dort und solch ein Treffen ist für mich ein großer Traum.

Die Nummer Familie P, die eigentlich K heisst, goes vegan läuft auch auf Hochtouren. Wir haben den kompletten Gefrierschrank mit Inhalt an Alexander und Olga verschenkt. Da drin waren hauptsächlich ganze Hähnchen, Würstchen in sämtlichen Ausführungen ob türkisch, Koch- oder Brat, komplette Gerichte wie Grünkohl mit Wurst und Kassler, Kohlroulade oder Gulasch. Weg und die haben sich gefreut. Der 20 Jahre alte Stromfresser ist damit auch gleich weg. Und wir haben ja noch Gefrierschrank linksseitig vom Kühlschrank und zur Not noch drüben im alten Haus. Was da jetzt noch drin ist? Gemüse, Brot und Pommes. So ganz vegan sind wir allerdings noch nicht.Ich lass mir noch mangels Käseersatz Schafskäse (aber den richtigen und nicht den Kuh-Gummi-Feta) als Option und der Gatte Eier.

Dann hab ich hier ein kleines, süsses Sorgenkind. 



Das ist Joana. Daisy war adoptiert und am gleichen Tag gab es eine Familie, die auch Daisy wollte. Also nicht lange gesucht, denn hier in Caldas im städtischen Tierheim sass Joana. Also hin und sie gefilmt:



Hingeschickt. Familie sagt: Jupp, die nehmen wir. Also hab ich sie 2 Tage später hergeholt. Und als sie hier rumlief hab ich gemerkt da stimmt was nicht. Das war mir im Tierheim nicht aufgefallen, weil sie dort hüpfte und hin- und herflitze. Aber wenn sie nur geht, dann geht sie hinten sehr "eierig".




Ab zum Arzt und röntgen. Diagnose: "Ein nicht behandelter und damit schlecht verheilter Beckenbruch im Welpenalter (sie ist ja erst ein Jahr alt), da im Becken ja auch die Oberschenkelknochen sitzen, macht sie diese Beinbewegung beim Gehen. Ein Sache die so bleibt." Die Familie informiert. Nee, dann möchten sie sie nicht. Was ich gut verstehen kann. Schon ohne Makel ist es ein Wagnis einen Hund, den man vorher nie live gesehen oder angefasst hat, zu nehmen. Und dann einen, bei dem man gar nicht weiss, was kommt da noch? Da gibt es auch nix zu diskutieren, dann hat ein anderen Hund die Chance.

Nun trau ich bei so etwas nicht nur einer Meinung. Nochmal los zu einem anderen Arzt, wieder geröngt, nix von der ersten Diagnose gesagt. Hier das Ergebnis: Wirbelsäule durch einen Schlag verletzt, mit Kortison probieren. Kann besser werden, kann auch in Lähmung enden. Wow. Nun sitz ich hier mit einem eiernden Hund und bin etwas ratlos. Vielleicht sollte ich noch eine Meinung einholen und dann bei der teuren Klinik mit den hübschen Ärzten, dem Süsswasseraquarium, wo auch Kater Garfield damals operiert wurde und Pit mit Parvo und Husten interniert war. Ich halte die für sehr kompetent, auch wenn der eine Doc von Beruf Sohn sein soll und die Klinik von Vatti gebaut bekam. Der liebt seinen Beruf. Nur ist eben 70 km weit weg und da werd ich nicht mit 25 Euro für das Röntgenbild hinkommen.

Das ihr selbst das nicht viel ausmacht möchte ich aber auch unbedingt zeigen und vielleicht sollten wir Daisys Adoptantin fragen, ob sie nicht beide nimmt:





Ich hoffe nicht, dass ich irgendwann hier nur noch einäugige, humpelnde und alte Hunde habe. Denn das Maximum bleibt bei der Zahl 30. Und wenn dann noch so Dinger kommen wie: "Warum ist denn der alte Hund so teuer? Da hat man ja nicht mehr so lange was von!"...

Kommentare:

  1. Ein Treffen wäre bestimmt total interessant. Sich mit anderen auszutauschen, welche Erfahrungen gemacht wurden, wie die Hunde sich hier entwickelt haben und und und.
    In FL gibt es einen ziemlich großen komplett eingezäunten Hundefreilauf. Vielleicht gibt es so etwas auch in HH?
    Leider kenne ich mich in HH nicht aus, aber vielleicht findet sich hier jemand, der das in Erfahrung bringen kann.
    Beim organisieren könnte ich gerne helfen.

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  2. hm..wäre der Versuch mit dem Cortison denn nicht ein Gedanken wert? is ja kein Teufelszeuch, oder meinte der Doc, wenns nich klappt, isse direkt gelähmt?..is der denn vertrauenswürdig?
    Und was würde der schicke Doc mit Rö kosten, ca?
    es würde die Chancen für diese Zuckerkugel adoptiert zu werden enorm erhöhen ( obwohl ja erst mal mein P-kind Pirir dran is, nech!!)...( erwähnte ich schon , dass ich auf Strubbelhunde stehe?)

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  3. Piri.
    menno.
    ich bin eine Tippschlampe, sorry

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  4. zum treffen zu weit wahrscheinlich aber für die hunde das pure vergnügen: googelt mal waldsiedlung am waschsee in meckpomm.
    dann müßte man das gesamte gelände buchen und der zaun würde zugemacht.
    m.

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  5. Hole Dir noch eine dritte Meinung ein - die Cortisontherapie könnte wirklich - wie der Doc sagte - Langzeitfolgen für die Maus haben.

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Bitte höflich bleiben, sonst...