Danke für die ganzen Kommentare. Es gibt ja wohl keine Familie mehr, wo das kein Thema ist oder war. Wir haben diese ganze Gefühlswelle bereits vor ziemlich genau 2 Jahren schon mal durchgemacht. Op, Kehlkopf raus, die Untersuchungsergebnisse danach waren alle gut und wir haben dieses Mal überhaupt nicht damit gerechnet, das wieder was sein könnte und sind alle sehr von den Socken. Krebs bei Kindern ist noch eine andere Liga. Ich wollte sowieso, soll heissen, bevor wir die schlechten Nachrichten erhalten haben, am übernächsten Montag auf einen Fernsehbeitrag hinweisen. Denn dabei sind 2 Blogger in einem Beitrag über 3 junge Menschen um die 20, die diese Diagnose um die Ohren gehauen gekriegt haben.
Nun wieder zu den alltäglichen Dingen. Die Mädels reiten ja nun immer samstags und dann schon um 15 Uhr, weil heller. Die 2. Woche hintereinander Ausritt. Die Halle da ist ziemlich klein und da hat immer keiner Bock drauf. Das Pferd von Kind 2 ist dabei gestürzt. War wohl ganz furchtbar, das Kind ist hier in Tränen ausgebrochen. Irgendwo im hügeligen Gelände ist das Pferd mit den Vorderbeinen umgeknickt und das Schlimmste war wohl, dass es nicht mehr hoch kam. Kind 2 ist abgestiegen, aber das Pferd kam nicht mehr hoch und hat sich sogar auf die Seite gelegt. Sie dachte das Tier hat sich was gebrochen und wie das endet, kenn ich noch aus den alten Western. Sie war auch die letzte und keiner hatte das gesehen. Die dachte alle sie ist runtergefallen. Irgendwann hat das Pferd sich berappelt und der Ausritt ging zitternd weiter. Wieder am Stall war auch alles wieder in Ordnung, keine Folgeschäden, war wohl "nur" ein Schock.
Ebenfalls Kind 2 hat ja seit der 5. Klasse kostenlosen Gitarrenunterricht in der Schule. Jedes neue Schuljahr gibt es Stress wegen der Uhrzeiten, weil die ja jeden Tag, ausser am Mittwoch, den ganzen Tag Schule haben. Alle anderen hatten schon Termine, auch schon Stunden, nur sie und eine Klassenkameradin nicht. War uns nicht wichtig, sie wollte ja eh nicht mehr, wir kommen aber aus dem "Vertrag" nicht raus. Ist ja das letzte Jahr (9. Klasse). Dienstagabend rief eine etwas patzige Frau vom Konservatorium an. Unterricht am Mittwoch von 17:30 bis 18 Uhr, als Gruppe und dann Einzelunterricht von 19 bis 20 Uhr. Bombig, erstmal die Gurkerei hinbringen und wieder abholen. Dann sitzt das Kind da eine Stunde sinnlos und alleine rum. Hat sie sich gefreut, als ich gesagt habe: "Dann bist du eben öfter mal krank."
Hier ein sehr seltenes Foto mit 2 Hunden in einem Korb:
Sonst eher so:
Hier mit Dumbo und Gudio:
Fiene nimmt inzwischen Leckerlis am langen Arm und mit Zureden vom Mann und heute morgen hat sie sich wohl selbst erschrocken, als sie freudig wedelnd mit ins Schlafzimmer gerannt ist um "Moin" zu sagen. Es wird. Der Abstand an sich wird kleiner und wenn sie im Korb liegt, kann er sie bedenkenlos kraulen, nur auf freier Fläche da wird ein Mindestabstand eingehalten. Man sieht, sie würde gerne hin, aber der Mumm fehlt noch so´n büschen.
Hier ist heute Feiertag. Wir haben den ganzen Tag im Garten geprökelt. Kind 1 hat 3 Mädels hier und die basteln/hämmern/filmen/fotografieren irgendwas für die Schule. Was wollen die nicht verraten. Vorhin kam die weltbeste Nachbarin und hat Kuchen oder sind das Kekse (Kekse sind hart, oder?), also Kuchen und gebackene Süsskartoffeln gebracht.
Hat sie sich entschuldigt, dass die so zusammenkleben, weil die so aufgegangen sind.
Im Steinofen wird hier gebacken, darum ist an den Kartoffeln auch Asche.
Erst haben wir immer gedacht, sie macht da Honig drauf, weil da was raustropft, aber das kommt aus der Kartoffel.
So sieht die dann aufgeschnitten aus. Ja, eben Kartoffel.
Sonst noch? Ja, da sagt Kind 2: "Mama, du könntest ja mal wieder Chili con Carne" machen!" Ich: "Aber isst du das denn? Da ist doch Fleisch drin?" Kind 2: "Kannst du das nicht ohne Fleisch machen?" Kind 1 im Hintergrund: "Ja, und ohne Bohnen!"